Inklusion - Menschen und Behinderungen in den Kirchgemeinden

Umfrage "Menschen und Behinderungen" in den Kirchgemeinden


Sehr geehrte Mitarbeitende der Kirchgemeinde und Mitglieder der Kirchenpflege,

 

wir haben Ende Januar eine Umfrage an alle Kirchgemeinden der Zürcher Landeskirche geschickt, mit der Bitte,

die Fragen zu beantworten und an uns zurückzusenden. Wir werden Sie an dieser Stelle über die Auswertung

informieren und Ihnen so bald wie möglich ein Feedback geben. Schon jetzt möchten wir uns bei Ihnen bedanken

für Ihre Bemühungen, wir werden mit Ihren Angaben sorgfältig umgehen und Sie in unserem Prozess fruchtbar machen. Schon jetzt sind viele interessante Kontakte entstanden. 

 

Aus dem Text der Umfrage:

 

aus dem Zusammenschluss schon bestehender Spezialpfarrämter der Zürcher Landeskirche ist neu

der Bereich „Menschen und Behinderungen“ entstanden, welcher sich für Inklusion einsetzt, das

heisst für die Beteiligung und Partizipation von Menschen mit Behinderung in der Kirchgemeinde.

Grundlage dafür ist das vom Kirchenrat 2017 genehmigte neue Leitbild „Nicht ohne mich“. Damit

wird Menschen mit Behinderung Raum gegeben in den Kirchgemeinden. Sie werden einbezogen

und haben Anteil am kirchlichen Leben. Dies entspricht dem Auftrag der von der Schweiz

ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention.

 

Wir gelangen mit einer Umfrage an Sie, um von Ihnen zu erfahren, inwiefern Menschen mit

Behinderung innerhalb und ausserhalb einer Institution am Leben Ihrer Kirchgemeinde teilnehmen.

In vielen Kirchgemeinden gelingen zahlreiche Gottesdienste und Veranstaltungen zusammen mit

Menschen mit Behinderung, gerne unterstützen wir diese und weitere Aktivitäten. In vielen

Institutionen sind wir selbst tätig und setzen neu Schwerpunkte in der fachlichen Begleitung von

inklusiven Projekten der Kirchgemeinden.

 

Hier finden Sie die Umfrage als PDF:

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Umfrage "Menschen mit Behinderungen" 1. Teil
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Umfrage "Menschen und Behinderungen 2.Teil
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Ziel der Inklusion


In dem neuen Leitbild "nicht ohne mich" der Zürcher Landeskirche, wird ein offener und herzlicher Umgang mit Menschen mit Behinderung beschrieben: Türen sollen für alle offen stehen, für unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. So kann die Kirchgemeinde ein Ort werden, wo das gegenseitige Verständnis von Menschen mit ganz verschiedenen Perspektiven gepflegt wird. 

Der neue Bereich "Menschen und Behinderungen" innerhalb der Zürcher Landeskirche fördert die Inklusion von Menschen mit Behinderung am jeweiligen Ort, bei Gottesdiensten und Anlässen. Sie bietet Hilfestellungen, ermutigt zu besonderen Anlässen und will das Bewusstsein stärken, dass alle Menschen, ob klein oder gross, ob beeinträchtigt oder eingeschränkt, angesprochen werden.

 

Unterschiedliche Menschen finden in der Kirche Heimat.

Menschen mit Behinderung entfalten Kirche in ihren Lebenswelten, finden in der Kirche Räume, in denen sie untereinander Freundschaft und Gemeinschaft leben und fordern ihre individuellen Angebote in Bildung, Seelsorge und Gottesdiensten ein

Das Wohl der Menschen mit Behinderung ist ein zentrales Anliegen des Evangeliums.

Die Kirche begleitet Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen in ihren Lebens- und Sinnfragen und unterstützt sie in der Entfaltung ihrer Spiritualität. (aus dem Leitbild "nicht ohne mich")