Kooperation mit der reformierten Blindenseelsorge

Die reformierte Blindenseelsorge begleitet und betreute blinde Menschen, bietet Ausflüge und Gottesdienste und vermittelt zwischen den Welten der Sehenden und der blinden Menschen


reformierte Blindenseelsorge: Wer wir sind

Die reformierte Blindenseelsorge (RBS) ist als Verein organisiert mit einem fünfköpfigen Vorstand. Der Spendenverwalter, die Buchhaltungstätigkeit des Quästors und die Blindenseelsorgerin sind auf Honorar- bzw. Lohnbasis angestellt. Die RBS steht der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich nahe und deren Kirchgemeinden und Institutionen.

Seelsorge für blinde und sehbehinderte Personen

Einer der Schwerpunkte unserer Arbeit ist die Seelsorge für Menschen mit einer Seheinschränkung. Bei Hausbesuchen, also Gesprächen beim Ratsuchenden zu Hause, in einem nahegelegenen Café oder in einem für beide gut erreichbaren Treffpunkt werden Alltagssorgen besprochen und vorallem auf die Besonderheiten eingegangen, die das Leben mit einer Seheinschränkung häufig mit sich bringt.

Denn es ist doch so: Manche Personen kommen gut zurecht, tauschen Tricks und Kniffs mit anderen Betroffenen aus. Andere dagegen hadern mit ihrem Schicksal, verstehen nicht, weshalb gerade sie jetzt erblinden, weshalb gerade sie jetzt nicht mehr Bilder malen oder Blumen zu wundervollen Gestecken formen können, oder weshalb das Kochen nun nicht mehr möglich ist

Reiches Tätigkeitsfeld der Sozialdiakonin Ursula Graf

Seelsorgerin Ursula Graf besucht im ganzen Kanton Zürich Menschen, die wie sie blind oder sehbehindert sind.

Ganz dunkel wurde es erst in ihrem zehnten Lebensjahr. Davor konnte Ursula Graf, die mit einem Gen-Defekt auf die Welt gekommen ist, noch Umrisse und Schatten erkennen.

Jedes Jahr führt sie zwei Ferienwochen für blinde Menschen und deren Begleiter mit einem reichhaltigen Programm durch. Sie hält regelmässig Andachten im Blindenheim Mühlehalde und pflegt einen regen Konakt zu deren Bewohnerinnen. Sie gestaltet die legendäre Weihnachtsfeier, an der immer bis zu 100 Personen teilnehmen. Sonst ist sie viel unterwegs, besucht blinde Menschen im ganzen Kanton, erteilt Religionsunterricht und hält Referate und Vorträge in den Kirchgemeinden.