Rückblick aufs Brückenfest am 26. Mai 2019

Es war eine lange und intensive Vorbereitungszeit: Da wurde konzipiert, geplant, organisiert.

Allmählich entstanden die Brücken, die nachher auch trugen und Menschen miteinander verbanden.

Der Gottesdienst in der EPI Kirche war gut besucht und machte das Thema Brücken auf unterschiedliche Art und Weise sichtbar. Der Mimenchor der Gehörlosen spielte mit Pantomime und baute eine Brücke über eine Schlucht. Mit Reifen in einem Tanz wurden Menschen miteinander verbunden, in den Liedern, die auch gebärdet wurden, entstand ein gemeinsamer Klang und im Abendmahl wurde Gemeinschaft spürbar. Ein Gottesdienst, der eine Brücke baute zwischen den Menschen.

Im Festzelt gab es ein einfaches Mittagessen und die Möglichkeit, beieinander zu sitzen, zu plaudern und es einfach zu geniessen.

Natürlich war auch Kreativität gefragt: An einem Tisch konnte man mit Textilstiften einen Rucksack gestalten. Diese Ecke wurde von den heilpädagogischen Katechtinnen und Sabine Gade gestaltet und angeleitet.

Der Zauberer und Pantomime Damir Dantes versetzte das Publikum am Nachmittag in Staunen: Er ist mit einem Schirm davongeflogen, er zauberte ein rotes Tuch weg, er liess eine Taube in seinen Händen erscheinen und dann wieder verschwinden.

In der Dunkel-Bar konnte man im Stockfinstern einen Drink bestellen und an einem Stand die Blindenschrift kennenlernen. Es gab einen Tanz- und einen Singworkshop und eine Filmpremiere stand auf dem Programm mit einem Film, den die Gehörlosen eigens für diesen Tag gedreht haben.

Am Himmel spannt sich ein Regenbogen über die Erde in verschiedenen Farben: Es ist ein Hoffnungszeichen, eine Brücke, die ermutigt. Das Brückenfest war ein bereichernder Tag: Herzlichen Dank an alle, die mitgewirkt haben: Das KiMeBe Team und alle freiwilligen Helfer und Helferinnen.


Die reformierte Blindenseelsorge kommt zu Ihnen!

Sind Sie daran interessiert, die Welt von blinden Menschen

im Rahmen Ihrer Tätigkeit vorzustellen und zu thematisieren?

Blinde Menschen haben einen anderen Blick auf die Welt.

 

Sie nehmen die Welt anders, mit anderen Sinnen wahr als die Sehenden. Blinde Menschen können wichtige Anregungen geben für unseren Umgang mit der sichtbaren Welt.

Eine Begegnung mit einer blinden Person kann wertvoll sein, zum Nachdenken anregen und die für Sehende oft unbekannte,

aber faszinierende Welt der blinden Leute näher bringen.

Die Blindenseelsorge bietet Ihnen in Ihrer Kirchgemeinde verschiedene Möglichkeiten an, um der Welt der blinden Menschen zu begegnen.

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Ref. Blindenseelsorge im Kanton Zürich (RBS)

Ursula Graf

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